Software: LibreOffice

Für alles eine App? Alles in die Cloud? Scheiß drauf! Besonders im geschäftlichen Umfeld und bei wichtigen Daten und Dokumenten. Die behalte nicht nur ich lieber auf meinem heimischen Rechner sondern sicher auch einige meiner Leser. Um vernünftig Arbeiten zu können, braucht es nur die passende Software. Heute solle es um LibreOffice gehen, ein ganzes Softwarepaket für private Zwecke, für den Job und natürlich auch für Selbstständige. Ich selbst nutze LibreOffice schon einige Jahre.

Geschichte:

LibreOffice ist eine gestandene OfficeSuite mit einer langen Geschichte. Diese beginnt bereits 1984 mit StarWriter, das später zu einer Office-Suite erweitert wurde und damals von Stardivision entwickelt wurde. 1999 übernahm dann Sun Microsystems die weitere Entwicklung und legte den Quellcode offen, damit war OpenOffice geboren und das Paket wurde erweitert und aktuell gehalten. Irgendwann kam es dann zum Bruch zwischen einigen Entwicklern und Sun, ein Fork entstand mit dem heutigen Namen „LibreOffice“. Nun schauen wir mal darauf, was LibreOffice uns mitbringt.

Writer

Dies dürfte das am häufigsten genutzte Programm der Suite sein. LibreOffice Writer ist eine professionelle Textverarbeitung die mir persönlich keine Wünsche offen lässt. Schnell einen Text schreiben und formatieren kein Problem. Umfangreiche und klar strukturierte Dokumente? Auch kein Problem! Verzeichnisse und das Prinzip der Formatvorlagen lassen das Arbeiten gut von der Hand gehen. Serienbriefe sind natürlich auch schnell erstellt.

Calc

Gleich nach Writer, dürfte die Tabellenkalkulation ein sehr oft genutztes Programm sein. Umfangreiche Tabellen sind möglich, Formeln gibt es natürlich auch. In einem Dokument können mehrere Tabellenblätter angelegt und untereinander in Verbindung stehen. Ich persönlich bin zwar kein Calc-Profi, in den letzten Jahren hat mir aber keine Funktion gefehlt.

Draw

Das Zeichenprogramm von LibreOffice nennt sich Draw. Da es sich um eine OfficeSuite handelt, darf man hier natürlich nicht erwarten wie mit Inkscape oder CorelDraw arbeiten zu können. Dafür ist das Programm sicher auch nicht gedacht. Allerdings für Ablaufdiagramme und Infografiken ist das Programm mehr als ausreichend.

Base

Ich selbst nutze dieses Programm bisher nicht, vielleicht schaue ich es mir aber noch genauer an. Damit kannst Du deine eigene Datenbank entwickeln inkl. grafischer Oberfläche. Wer mehr darüber erfahren will, schaut am besten auf der Website von LibreOffice-Base vorbei.

Fazit

Ich bin seit Jahren zufriedener Nutzer von LibreOffice, daher fällt mein Fazit ganz klar aus. Wer ein starkes Office-Paket braucht, MS-Office wegen der Ribbons nicht mehr mag und der Cloud aus dem Weg gehen will, der ist mit LibreOffice richtig gut beraten! Ich bin schon gespannt was die Zukunft dieses Paketes mitbringt. Eure Erfahrungen mit LibreOffice? Oder nutzt ihr Alternativen?

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